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Freitag, 4. Mai 2012

SCHIESSER wird israelisch

 Für viele Deutsche ist es sie Inbegriff von Unterwäsche, und besonders der Feinripp hat der Firma zu ihrem Ruhm verholfen. Jetzt wird die Unterwäsche-Firma Schiesser israelisch.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass die in Israel äußerst beliebte Wäsche-Firma Delta einen weiteren Schritt tun würde, um "mit den Großen zu spielen", wie es der Vorstandsvorsitzende Icaac Dabah im letzten Jahr einmal ausgedrückt hatte. Delta beabsichtigt, Schiesser zu kaufen, nachdem die Deutschen zuvor noch mit der Idee von einem Börsengang gespielt hatten.



68 Millionen Euro werde man für Schiesser bezahlen, gab Delta bekannt. Zehn Millionen davon werden in Firmenanteile investiert, der Rest wird zunächst einmal zur Deckung der Schulden von Schiesser dienen.

Delta erhofft sich von dem Geschäft unter anderem eine Ausweitung des eigenen Vertriebsnetzes, die Firma ist mit ihren eigenen Produkten bisher vor allem auf dem israelischen Markt präsent.

(Globes, 02.05.12)


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Dienstag, 6. Dezember 2011

Erlebnis Kibbuz

Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 kam eine Welle von Volontären aus der ganzen Welt nach Israel. Sie waren begeistert von der Idee des Kibbuz als echter sozialistischer Gesellschaft mit gemeinsamem Besitz, Einkommen und gerechter Arbeitsteilung.

Seitdem haben mehr als 100.000 Volontäre die Kibbuzim in Israel besucht, und jedes Jahr werden es mehr. Die Volontäre helfen im Kibbuz und machen dabei einzigartige Erfahrung. Dabei haben sie die Gelegenheit, junge Israelis und andere Volontäre aus der ganzen Welt kennenzulernen und mit ihnen zu leben und zu arbeiten.

Wiedersehen ehemaliger Volontäre 2011 (Foto: MFA)
Die Kibbuzbewegung hat im letzten Jahr ihr einhundertjähriges Bestehen gefeiert, und eines der vielen Events war eine Reise für ehemalige Volontäre. Nachdem die Reise ein so großer Erfolg war, werden auch im nächsten Jahr wieder zwei solcher Trips stattfinden. Termine sind der 4. – 12. März 2012 und der 8. – 16. Juli 2012.

Das Programm bietet die einmalige Möglichkeit einer Rückkehr in den Kibbuz, mit Übernachtungen und Mahlzeiten in verschiedenen Kibbuzim und Aktivitäten wie Rafting auf dem Jordan oder Klettern und Bootfahren auf dem See Genezareth. Die Teilnehmer haben außerdem die Möglichkeit, etwas darüber zu erfahren, wie sich der Kibbuz seit den Volontärstagen verändert hat.

(Außenministerium des Staates Israel, 01.12.11)




Mehr zu den Reisen und die Möglichkeit zur Anmeldung


Seite der Kibbuz-Volontäre


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Mittwoch, 16. November 2011

Neue Suchmaschine basiert auf Inhalten aus sozialen Netzwerken

Das israelisch-amerikanische Startup Julpan hat es sich zum Ziel gesetzt, die endlos vielen Informationen in sozialen Netzwerken zu organisieren und effektiv nutzbar zu machen. Julpan (das mittlerweile von Twitter übernommen wurde) geht in den kommenden Monaten online und soll Tweets, Facebook-Likes, Status-Updates und RSS-Feeds zusammenfassen und die für den Nutzer wichtigsten Inhalte rausfiltern.

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Dienstag, 15. November 2011

Andere Länder, andere Sitten!

An dieser Stelle erlaube ich mir wieder mal, eine typisch israelische Eigentümlichkeit darzustellen, welche in Deutschland höchstens unter Juristen - besser gesagt: unter Verfassungsrechtlern - Kopfschütteln und Stirnrunzeln verursacht.
Hierzulande sind nämlich Einzelfallgesetze unzulässig und durch Art. 19 Abs.1 des Grundgesetzes verboten.
In Israel nicht!

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Google eröffnet Gründerzentrum für israelische Startups / Erfolgreiches Projekt “Maantech” zu Gast bei Peres

Der Generaldirektor der Abteilung für Forschung und Entwicklung von Google in Israel hat auf der jährlichen Entwicklerkonferenz am Sonntagmorgen mitgeteilt, dass das Unternehmen ein Gründerzentrum für israelische Startups eröffnen wird.

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Was kostet ein Titelbild mit Bar Refaeli?

Bar Refaeli, die schon auf dem Titel beinahe jedes nur denkbaren Magazins zu sehen war, bricht ihre eigenen Rekorde: Eine Titelseite des Magazins Vogue, auf dem das israelische Supermodell zu sehen war, wurde in dieser Woche für 33.000 Shekel (ca. 6.500 Euro) verkauft.


Die Künstlerin Elior, eine Freundin Refaelis, hat das mit 5.000 Swarovski-Steinchen verzierte Titelbild kreiert.  Am Montagabend stand es bei einer Vernissage in einer Tel Aviver Galerie zum Verkauf.

Das Bild, das schließlich an einen anonymen Geschäftsmann ging, erzielte von den Arbeiten der 21 ausstellenden Künstler den höchsten Preis.

(Ynet, 15.11.11)

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Arabisch-Unterricht für alle

Von Moshe Arens

Der Vorschlag einiger Knessetabgeordneter, den Status des Arabischen als eine der beiden offiziellen Sprachen des Staates Israel abzuschaffen, ist ein dummer Schritt. Mehr als das, er ist Ausdruck eines Mangels an Respekt gegenüber den mehr als eine Million israelischer Staatsbürger, deren Muttersprache Arabisch ist.

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Agrarexporte aus dem Gaza-Streifen laufen an

Ende November steht der Beginn der Exportsaison für Agrarexporte aus dem Gaza-Streifen an. Aus diesem Grund fand am letzten Dienstag im Verbindungsbüro im Gaza-Streifen ein Seminar für palästinensische Landwirte statt.
Bei der gestrigen Konferenz (Foto: IDF)

Teil der Konferenz war eine detaillierte Einführung in den Ablauf der Exporte. Der Prozess beginnt von dem Moment an, wo das Produkt im Gaza-Streifen gepflückt und verpackt wird. Anschließend wird es über den Übergang Kerem Shalom ausgeführt und auf dem europäischen Markt verkauft. Darüber hinaus haben Vertreter des Koordinators der Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) berichtet, dass von nächstem Monat an ein Pilotprogramm für den Export von Möbeln aus dem Gaza-Streifen anlaufen wird.

Die Teilnehmer der Konferenz (Foto: IDF)
Die Konferenz zum Beginn der Agrarexport-Saison ist Teil der laufenden täglichen Kooperation zwischen dem Verbindungsbüro für den Gaza-Streifen und den Palästinensern im Agrarsektor.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 13.11.11) 

Mehr zum Beginn der Agrarexport-Saison



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Die russische Stimme

Von Alex Tentzer

In Israel leben 1,2 Millionen Russisch-Muttersprachler, die gerne ignoriert werden. Im August haben wir der Trajtenberg-Kommission eine Reihe von Vorschlägen gemacht, die dieser Gruppe hätten helfen können, unter anderem die Erstattung der Ausgaben für Menschen, die im Ausland heiraten müssen und eine Anhebung des Solds für Berufssoldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL). Auch Entscheidungen der Regierung zum sozialen Wohnungsbau waren darunter. Doch es war uns nicht vergönnt, uns mit der Kommission zu treffen, und in ihrem Abschlussbericht werden die Einwanderer aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion nicht einmal erwähnt.

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Montag, 14. November 2011

Hübsch anzusehen.

Die israelische Botschaft in Deutschland betreibt einen täglichen Weblog, den ich eigentlich nur jedermann empfehlen kann, sofern er oder sie sich für das Leben in der "Speerspitze der zivilisierten Welt" interessiert.
Die Inhalte variieren - von studentischen Austauschprogrammen über den letzten Generalstreik und feministische Plakat-Aktionen in Jerusalem bis hin zu tagespolitischen Ereignissen wie z.Bsp. dem Raketenbeschuss, dem das südliche Israel fast täglich ausgesetzt ist.
Die Autoren sind Politiker (Wen wundert´s?!), Journalisten, Wissenschaftler, aber auch Künstler.

Zum Einstieg eignet sich sicherlich jenes Video, das ich heute fand.


Wer sich also über die Vorgänge im Heiligen Land informieren möchte, sollte nicht versäumen, dieses Tagebuch zu abonnieren.
Natürlich wird man hier keine israel-kritischen Artikel oder Auseinandersetzungen finden; aber wer das möchte, findet in jeder x-beliebigen Internet-Community genügend Material und Freunde - vom freundlichen Antisemiten ("Ich habe nichts gegen die Juden, aber ...) bis hin zum krankhaft-fanatischen Hassprediger.

Meiner Meinung nach ist eine positive Sichtweise jedoch vorzuziehen.

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Mittwoch, 9. November 2011

Unheilvolle Kontinuitäten

Heute ist mal wieder der 9. November. Kein dies ater, aber  ein Schicksalstag v.a. für uns Deutsche. Novemberrevolution, Reichspogromnacht, Fall der Berliner Mauer. Nur einige Beispiele. Die Geschichte, so heißt es, kennt keine Wiederholungen. Aber sie sollte mahnen, um Wiederholungstäter abzuschrecken.

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Mittwoch, 2. November 2011

20 Jahre „Operation Salomon“

Die Operation Salomon
Ulrich Sahm, Jerusalem (mit freundlicher Genehmigung)

Manche Ereignisse werden von den Medien in Deutschland nicht wahrgenommen.
Wenn etwas an einem Freitag abend passiert, nach Redaktionsschluss, steht es
frühestens am Montag in der Zeitung. Das wäre Schnee von vorvorgestern. Und
wenn es Überschwemmung in der Schweiz gibt, interessiert es im Fernsehen
niemanden mehr, dass Israel neben Siedlungen im Gazastreifen auch noch vier
Siedlungen im Westjordanland räumt, obgleich das politisch gesehen
bedeutsamer war als der gesamte Abzug aus Gaza.

Ähnliches passierte Ende Mai 1991: die weltrekordträchtige Luftbrücke, mit der Israel innerhalb von 35 Stunden und 25 Minuten 14.087 äthiopische Juden heimlich, aber mit vollem Wissen der Presse aus dem umkämpften Addis Abeba holte.
Die deutschen Medien waren vielleicht Nahostmüde, so kurz nach dem Irakkrieg. In deutschen Redaktionsstuben war man zudem misstrauisch. "Verletzt Israel nicht das Völkerrecht?" war die erste spontane Frage eines deutschen Redakteurs, als er von der Luftbrücke erfuhr. "Die holen sich die äthiopischen Juden doch nur ins Land, um sie in den besetzten Gebieten anzusiedeln", war der zweite Verdacht.

Auch das ist Israel

Jerusalemer Frauen wollen zurück auf die Plakatwände
(Haaretz, 02.11.11)

Israel ist ein offenes und pluralistisches Land, doch in den letzten Wochen machten vermehrt Meldungen die Runde, wonach Frauen bei verschiedenen Gelegenheiten aus religiösen Motiven aus dem öffentlichen Raum gedrängt wurden.
Dies betrifft auch die Plakatwände in Jerusalem, von denen Frauen seit einiger Zeit ganz verschwunden zu sein scheinen.

So wirbt etwa die neue Kampagne des Modelabels "Honigman" in ganz Israel mit Aufnahmen des bekannten Models Sandy Bar – in Jerusalem indes ist von ihr nicht mehr zu sehen als ihre Hand, die eine Handtasche hält.

Eine Gruppe von Aktivisten, der unter anderem der konservative Rabbiner Uri Ayalon angehört, hat nun beschlossen, diesem scheinbaren Konsens etwas entgegenzusetzen.

Eine Plakatkampagne zeigt Frauen jeden Alters in betont unprätentiösen Posen mit einem kleinen Stempel mit der Aufschrift "Unzensiert". "Das Erscheinen von Frauen sollte langweilig sein, etwas, das einem gar nicht auffällt", so Ayalon zur Idee der Kampagne.

Alle an dem Fotoshooting beteiligten Frauen erklären, sie seien gegen sexistische oder übertrieben erotisierende Darstellungen von Frauen auf Werbeplakaten. Diese sind schon seit Jahren aus dem Jerusalemer Stadtbild verschwunden, um die Gefühle der religiösen Einwohner nicht zu verletzen. Die jüngsten Entwicklungen erfüllen die Initiatoren der Kampagne jedoch mit Sorge.

So erklärt beispielsweise die Besitzerin einer Tanzschule, sie habe in letzter Zeit Probleme damit, ihre Kurse zu bewerben, da verlangt worden war, die Tänzerinnen aus den Plakaten zu entfernen und die Werbung etwa auf einen Schuh zu reduzieren.

1.000 Plakate wollen die Initiatoren der Kampagne nun zunächst im Jerusalemer Stadtzentrum aufhängen. "Das größte Problem ist die Selbstzensur der Firmen", so eine der Teilnehmerinnen.


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Montag, 24. Oktober 2011

Schöne Zitronen


Bei einer früheren Umfrage in einer anderen Community ergab das Voting ein großes Interesse an Israel und an Erotik. Yep, diese Tzabarim sind wirkliche Wonneproppen. Deshalb kommen hier ein paar Kostproben.

Mor Katzir